Warum es wichtig ist, sich auf NTM unter­suchen zu lassen

Wenn Sie glauben, dass Sie oder ein Angehöriger eine NTM-Lungenerkrankung haben könnten/könnte, dann sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt über Ihre Symptome und alle Ihnen bekannten Lungenkrankheiten. Fragen Sie, ob es sinnvoll sein könnte, bei Ihnen eine Untersuchung auf eine NTM-Infektion zu veranlassen. Der Gesprächsleitfaden kann Ihnen dabei helfen, dem Arzt die richtigen Fragen zu stellen.

Die Untersuchung auf eine NTM-Lungenerkrankung ist wichtig, weil eine chronische NTM-Infektion die Lungenstruktur fortschreitend schädigen und damit die Lungenfunktion nach und nach verschlechtern kann.

Die Symptome einer NTM-Lungenerkrankung sind individuell unterschiedlich stark ausgeprägt und generell unspezifisch. Zudem ist die Erkrankung insgesamt selten, und bis zur richtigen Diagnosestellung kann es leider lange dauern. In einer Erhebung wies die Mehrzahl der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose bereits eine mittelschwere bis schwere NTM-Lungenerkrankung auf.

Eine Untersuchung bei begründetem Verdacht ist der erste Schritt zu einer korrekten Diagnose. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto früher können Sie mit Ihrem Arzt die Therapieoptionen besprechen.

Es ist jedoch nicht immer einfach, einen Gesprächseinstieg zu finden. Die Arztbesuche sind oft kurz, und es kann schwierig sein, alles im Gedächtnis zu behalten, was Sie bei einem Termin sagen möchten.

Zur Vorbereitung können Sie den Leitfaden für das Arztgespräch nutzen: Halten Sie die Symptome schriftlich fest, die Sie oder ein Angehöriger bemerkt haben/hat. Notieren Sie außerdem die Vorgeschichte Ihrer Lungenkrankheit, Ihre Krankengeschichte sowie eine Liste Ihrer Fragen. Am besten bringen Sie den ausgefüllten Gesprächsleitfaden zum nächsten Termin bei Ihrem Arzt mit.